Veränderung – Versöhnung?

Veränderung ist so relativ.
Ist sie gut, ist sie schlecht? Unberechenbar, schrecklich, unaufhaltsam, erlösend. Sind es die kleinen Dinge, mal wird das große Ganze in Frage gestellt. Für mich ist Veränderung bisher nur Bedrohung gewesen. Sie tat weh, machte mir das Leben schwer. Warum!? Man weiß erst im Nachhinein, dass es vor einem Jahr so viel schöner, einfacherer, lustiger war. Wie gern wäre ich wieder naiv. Ich würde einfach die Augen vor dem Schlechten im Menschen schließen und erst wieder aufmachen, wenn die Sonne wieder scheint. Und das Schlimmste ist, wenn man die Veränderung, die ein klares, gutes Ziel vor Augen hat, beinah erreicht hat, man denkt, dass Leben könnte nun nur noch schöner werden, diese Veränderung einer anderen, traurigen, zerreißenden Veränderung Platz macht. Wenn man diese zweite Veränderung – etwa den Verlust der besten Freundschaft, die man sich hätte erträumen können – nicht aufhalten kann; wenn diese Veränderung wegen etwas nicht mal halb so…eher 1/16 so Wichtigem herrührt, ist das so traurig, dass man es nicht in Worte fassen kann.

Und trotzdem will man nicht aufgeben. Nicht den Menschen, den man als einziges wirklich liebt (lieben auch auf Freundschaft bezogen) zu verlieren. Nicht so leiden, wie man noch nie gelitten hat. Nicht in sich zusammenklappen und nie wieder herauskommen wollen.
Weil es weh tut, weil es unverständlich ist, weil man es nicht begreifen kann. All die Stunden, Tränen und Gedanken. Weg. Sinnlos. Für nichts und wieder nichts weggeworfen. Einfach so, als wären sie ein Stück Papier, das man beschrieben hat und dadurch für das weitere Leben unbrauchbar wurden.

Durch Lügen das einzig Konstante im Leben verlieren. Ich glaube, niemand versteht, was Lügen für mich bedeuten. Wenn man mich belügt, ist für mich alles weg. Das Vertrauen, die Zuneigung, alles. Weil ich mich frage, was ich falsch gemacht habe, dass man mich anlügen muss.  Was habe ich getan? Wenn man hier gelogen hat, wo noch? Was habe ich einfach so abgenickt, weil ich dachte, man könnte sich blind vertauen? Ich bin nicht mit Lügen aufgewachsen. Ich kann das nicht. Vor Freunden Notlügen – ok, Die Familie – unmöglich. Einfach weil ich weiß, dass ich auch einfach die Wahrheit hätte sagen können. Nichts kann so grausam sein, wie im Nachhinein eine Lüge aufzudecken. Lieber gemeinsam mit der Wahrheit klar kommen als alleine mit der Lüge leben.

Diese plötzliche Einsamkeit ist gruselig… auch irgendwie eklig. Und dann macht man das, was man immer tut, um sich zu schützen: Sich die Sachen gut reden. Es ist alles nicht so schlimm, wir stehen das durch, alles halb so wild.

Versöhnen, einfach vergessen – wie gern ich das jetzt täte. Aber macht man es dann dem anderen nicht zu leicht? Man kann nicht ohne Konsequenzen leben.

Eine Entscheidung für etwas ist immer eine Entscheidung gegen alles andere. 

Ich will sie zurück, aber sie tut mir weh.

Versöhnung?

Lasst von euch hören,
Eure Lulani

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Ziemlich beste Freunde

Schon komisch, wenn eine Illusion dahinschwand. Tags zuvor dachte man noch, man sei beste Freunde und dann erfährt man, dass das doch gar nicht stimmt. Ich habe eine ziemlich spezielle Freundin. Eine, die bei allen beliebt ist, einfach nur weil sie so ist wie sie ist: außergewöhnlich, lustig, charaktervoll. Selbst wenn die größten Zicken der Welt versuchen würden über sie zu lästern, es würde nicht gehen. Was vor allem daran liegt, dass sie sehr verschlossen ist.
Ich dachte, ich würde sie wenigstens einigermaßen gut kennen, weil wir viel Zeit miteinander verbringen und doch gibt sie mir oft das Gefühl, dass ich sowieso nicht zu ihr durchdringen kann.
Wir haben darüber gesprochen wer unsere besten Freunde sind. Ich weiß, dass ich eine allerbeste Freundin hab, die ich aber im Moment nicht zu sehr belasten will. Deshalb hab ich mich in letzter Zeit öfters dieser speziellen Person anvertraut, worauf ich geschlossen hab, dass wir (ziemlich) beste Freunde sind – falsch gedacht!
Jetzt ist das Problem, dass sie viel über mich weiß. Und nun, weil ich verunsichert bin, weiß ich nicht, ob alles bei ihr sicher ist. Natürlich vertraue ich ihr… aber trotzdem… es ist meistens so, dass ich mich immer so sehr anstrenge, dass wir beste Freunde werden und doch weiß ich, dass ich es nicht werden kann.

Soll ich aufgeben?

Lasst von euch hören!
Eure Lulani

Übertragung

Wenn ein Mensch Probleme hat, denken die meisten doch, dass das einem nicht passieren könnte, oder? Aber wenn man genauer nachdenkt, bemerkt man (oder ich), dass das gar nicht stimmt. Ne Freundin von mir hat masive Probleme… auf die sie gewissermaßen psychosomatisch reagiert! Ich weiß, dass ich selbst nie solche Probleme haben werde, vor allem, weil ich in letzter Zeit extremst glücklich bin, aber über die Reaktion, die bei ihr psycosomatisch bedingt ist, habe ich auch mal nachgedacht…. und ausprobiert. Es klappt nicht und ich weiß nicht ob ich darüber traurig oder doch froh sein soll.

Ich bin relativ zufrieden mit mir selbst, aber typisches Mädchenproblem: irgendwas stimmt immer nicht.

Jetzt versuch ich das meiner Freundin beizubringen und bemerke dabei, dass ich selber so bin. Und ich hab Angst meiner Freundin nicht helfen zu können. Selbst wenn ich tolle Reden halte (nicht Stand(-)pauken) und sie unterstütze… was bringt das wenn es doch nicht hilft, sie erst dann anfängt mich zu belügen, weil sie mich nicht enttäuschen will?
Und am schlimmsten: was ist wenn mir das auch passiert… und zwar nicht psychosomatisch bedingt sondern aus anderen Gründen?

Oh man, wie geht ihr mit Problemen anderer um? Hattet ihr auch mal Angst, das Problem der Freundin/Freund zu übernehmen, während ihr es eigentlich beheben wolltet?

Lasst von euch hören!

Eure Lulani

Ehrgeiz und Planung

Zu viel ist eingebildet, zu wenig ist faul! Man ist immer unsicher, ob man die richtige Dosierung gefunden hat.
Ehrgeiz in der Schule kann streberhaft wirken, zu wenig als dumm. Bei mir ist das jetzt nicht das größte Problem, aber man kann sich ja nie sicher sein, ob doch nicht über einen gelästert wird.
Aber das nur nebenbei erwähnt. Ich konkurriere seit neustem mit einen anderen Menschen in der Rubrik Klavierspielen. Er hat länger Unterricht und ist auch besser, aber jetzt ist meine Chance ihn zu überholen!
Eine Woche hat das jetzt auch gut geklappt, aber nun hab ich zu wenig Zeit! Ich hab Angst, die Lehrerin zu enttäuschen. Bah, das klingt grad irgendwie schleimer mäßig, aber darum gehts mir nicht!

Ich will niemals in allen Zeiten irgendjemanden enttäuschen!

Deswegen mach ich auch so viel – allen alles Recht machen, jedem helfen, versuchen alles zu Regeln. Ich bange immer, ob das Problem einer Freundin jetzt gelöst ist oder nicht und dabei verdränge ich oftmals meine eigenen Probleme. Bei Zeitdruck ist das hilfreich, wei ich sonst garantiert zusammenbrech. Aber wenn ich dann wieder daran erinnert werde (Termine, HA, Üben) merke ich wieviel Zeit ich doch verplempert hab und arbeite bis tief in die Nacht, um alles wieder hinzukriegen.
Diesen komischen Ehrgeiz kann man noch an einem anderen Beispiel erkennen: Ich kann nicht schlafen, wenn ich weiß, dass ich irgendwas nicht gemacht hab, oder für irgendeinen Test nicht gelernt hab… Ich MUSS dann wieder aufstehen.

Und nun sitz ich hier und schreib, obwohl ich doch Klavier üben sollte um die Person zu schlagen – Gott bin ich schlau!

was ist bei euch so beim Thema Ehrgeiz und Zeiteinteilung?

Lasst von euch hören!

Eure Lulani!

Neue Erpressungsmöglichkeiten :P

Meine Art ist kompliziert! Denn eig. bin relativ normal, aber ich tu manchmal so als wäre ich tierisch sauer… tun viele Mädchen in meinem Alter. Bis jetzt war das nie so ein Problem, ich necke Leute gerne; die wissen das und finden das ok/lustig. Aber seit neustem (naja was heißt hier neu: 1 monat und 21 Tage) gibt es eine Person, die sich das zu schaffen macht.
Ich bin natürlich so egoistisch und ändere mich nicht, muss dann aber mit ansehen wie die Person todtraurig ist. Das mag ich gar nicht!
Mit dem beleidigt/sauer tun will ich ohne Frage was bezwecken: Das, was mir nicht gefällt (drogen, fremdgehen o.ä.) soll nicht mehr so sein. Man soll Reue verspüren. Bei anderen Personen ist es eher meistens lustig gemeint.
Nur ich weiß nicht was ich machen soll, wenn die Person dann immer so traurig ist. Man soll eine person nicht ändern ich weiß, aber wenns um Drogen geht bin ich da ziemlich pingellig.
Ich würde mich zwar von der Person nicht fernhalten, aber ich wäre trotzdem immer ein wenig deprimiert/traurig zu wissen, dass sie schonmal KOntakt mit Drogen hatte. Für mich ist dabei nicht wichtig ob es 200 oder 2 mal war… es geht ums Prinzip.
Ich weiß, dass ich überreagiere, aber hey, ich reagiere immer über! Wie gesagt: Ich bzw. meine Art ist komplitziert.

Nun, was würdet ihr machen, wenn ihr eine neue Erpressungsmöglichkeit braucht, weil ihr den anderen nicht so leiden sehen wollt?

lasst von euch hören!

Eure Lulani

Abrutschen

Zittern, Angst, Nervosität, Entzugserscheinungen – das sind Dinge, die man nie gerne hat. Aber wenn man abhängig ist – sei es von Zigaretten, Alkohol, Gras, Menschen – sind diese Dinge unvermeidlich. Jaja, ich weiß, dass ihr das schon oft gehört habt und so weiter bla bla bla….

Ich will sowas nicht, deswegen hab ich die ‚ich bin nur cool wenn ich rauche‘ – Zeit ja auch nicht mitgemacht. Aber ich bin letztens zu einer erschreckenden Vermutung gekommen: Ich glaube, dass wenn ich eine Zigarette in die Hand bekommen würde, ich sofort abhängig werden würde… also so wirklich heftig!
Nicht, weil ich mich nicht durchsetzten kann – das kann ich in zwischen ganz gut. Sondern, weil ich alles sehr doll mache… also z.B. HA oder Events… es wird immer gut, aber die Arbeit war auch sehr viel…. ach ich weiß nicht. Ich weiß aber, dass ich abhängig werden würde, weil ich aus eigener Erfahrung schnell von anderen Dingen abhängig werde.

So, da ich das weiß, sollte ich wohl nicht damit anfangen, denkt ihr jetzt. Stimmt.. aber ich hab Angst, dass es mir irgendwann so schlecht gehen wird, dass ich dann zur Zigarette greife…und dann ist alles vorbei.
Hintergrund der Sache: Bei mir wird alles kontinuierlich stressiger, schwieriger, unlösbar. Ich bin viel öfter frustriert, obwohl ich eigentlich ein eingefleischter Optimist bin. Außerdem finde ich inzwischen den Rauch nicht so schlimm wie andere Nicht-Raucher…

Ich weiß nicht… Ich hab Angst…

hattet ihr auch schon mal Angst abzurutschen? :O

Lasst von euch hören!

Eure Lulani

Jubiläum :'(

ein Jahr ist’s nun schon her. Kommt mir viel kürzer vor. Ich dachte eigentlich, dass heute Buß- und Bettag sei, anscheinend ja nicht. Letztes Jahr war es das auf jeden fall.
Ein Jahr… Es ist viel geschehen, viel hat sich zum positiven gewendet. Trotzdem verfolgt es einen manchmal – die Angst, der Hass, die Liebe.
Ich kann nicht sagen, ob es damals Liebe war, Schock würde es wohl besser treffen. Der Drang ihm gegenüber cool zu sein, perfekt, liebenswert, ist aber seitdem größer geworden. Man will gesehen werden, aber nicht berührt.
Hassliebe trifft es am ehesten.
Ich liebe und hasse ihn zugleich.
Ein Jahr ist’s nun her seit wir miteinander gesprochen haben. Na klar, dumme Sprüche kommen immer, aber trotzdem.

Haben wir wirklich je miteinander gesprochen? Ich weiß nicht, ob ich ihn wirklich geliebt habe, ich glaube, ich bin seit dem „Vorfall“ einfach nur abhängig von ihm.
Ich will das aber nicht sein, ich mag ihn nicht und werde ihn nicht mögen.
Wieso ist es mir dann so wichtig was er von mir denkt?
Ich fühle mich wie eine Marionette, die, seit ihr das erstemal mit aller Gewalt Seile angehängt wurden, trotzdem nicht vom Puppenspieler los kommt.

Wie werde ich das los?
Happy Jubiläum!

Lasst von euch hören!
eure (deprimierte) Lulani

Peinliche Stille

Oh man, ich hab echt ein Problem: Kennt ihr das, wenn ihr jemanden mögt und ihr denkt, dass er euch auch mag, ihr aber keine Ahnung habt, worüber ihr reden sollt? Ich meine, ich kenne ihn nicht wirklich, aber er der einzige Junge, der irgendwie süß zu mir ist. Leider hat er den dreh noch nicht so wirklich raus, denn auch wenn er süße Dinge sagt, macht er sie im nächsten Moment wieder kaputt.
Ich weiß nicht… bevor wir wirklich miteinander reden können brauchen wir gemeinsame Erlebnisse. Und bevor wir gemeinsame Erlebnisse haben können, müssen wir über etwas reden. Oh Gott, es ist so ein Teufelskreis…

Was macht ihr in Situationen der „peinlichen Stille“?
Über was für Themen redet ihr, wenn ihr jemanden nicht wirklich kennt?
Bitte helft mir!

Lasst von euch hören!

eure Lulani

Indirekte Körbe -.-

Wuuuuuah! Kennt ihr das, wenn ihr jemanden mögt, der aber teilweise nett und teilweise das größte Arschloch der Welt ist?! Jetzt muss ich auch noch erfahren, dass er seit 10 Monaten eine on-and-off Beziehung geführt hat und „wie sehr er darunter leidet“. Es regt mich einfach so auf, weil irgendwie von vornherein klar war, dass ich niemals an ihn rankommen kann. Er mag halt Mädchen, die hilflos, voller Make-up und halt typisch girly Zicken sind. Das hat er mir von vornherein gesagt, und doch wollte ich immer, dass er mich toll findet. Ich habe mir eigentlich geschworen, dass mich ein Junge niemals in seiner Hand haben werde… das sich dieser gute Vorsatz so schnell wieder auflösen könnte, hätte ich nicht gedacht.

Ich mag ihn halt… Immer wenn wir miteinander telefoniert haben ging es mir gut, doch danach war ich immer verwirrt und hab erst dann realisiert, wieviele Körbe er mir doch gegeben hat. Ich weiß nicht, was ich machen soll.. nachheulen? vergessen?
Ach mennö… Hilfe?!

Habt ihr auch solche Jungs-/Mädchenprobleme?
Was macht ihr dagegen?

Lasst von euch hören!

eure Lulani

Die kleinen Ticks im Leben…

Kennt ihr das, wenn ihr irgendetwas einfach nicht machen könnt? Vielleicht hat man Angst davor, oder hatte es nur früher, aber manchmal kennt man selbst den Grund nicht. Ich kann zum Beispiel schlecht über Blut schreiben. Ich mag nicht gerne daran denken. Daher sind Horrorfilme nicht unbedingt mein Ding. Heute ist mir wieder klar geworden, wie abhängig ich von diesem „Tick“ bin. Ich dachte, dass ich jetzt schon groß bin, dass es mir nichts mehr ausmacht – falsch gedacht. Denn, als ich nur darüber schreiben musste, konnte ich nicht mir dem Zittern aufhören. Ich hab mir selbst eingeredet wie unnötig das sei und, dass ich mich nicht so anstellen soll. Langsam weiß ich nicht mehr was ich machen soll. Das brauche ich doch nicht… wieso ist es dann so? Was kann man dagegen machen? Was habt ihr so für „Ticks“?

lasst von euch hören!
eure Lulani

Antriebslos :(

hm… sollte ich nicht eigentlich mein Referat machen? Oder wenigstens für die Chemie Arbeit lernen? Anscheinend nicht. Ich weiß auch nicht, irgendwie bin ich heute komisch drauf. Ich will einfach nicht jetzt in diesem Moment etwas machen müssen. Ich glaube.. ich drücke mich vor etwas.. vielleicht vor dem (noch nicht mal angefangenen) englisch Referat morgen oder einfach zu wissen, dass ich das, was ich jetzt gerne machen würde, einfach nicht möglich ist. Ich sehe schon eine seeeeeeeeehr lange Nacht vor mir. Aber was soll ich machen? haha, ja, lernen oder anfangen das Referat zu üben. Aber es geht irgendwie nicht…
Es ist komisch: normalerweise bin ich immer die, die sagt, dass man sich besser fühlt, wenn man alles fertig hat. Stimmt ja auch… wieso klappt es diesmal nicht? Ich lauf bzw. sitze hier die ganze Zeit herum und kriege nicht mal ein winziges Lächeln hin. Ach Welt, wieso ist alles so… so anstrengend?
Geht es euch auch so? Oder seit ihr voller Vorfreude auf die Weihnachtszeit?

Lasst von euch hören!
Eure Lulani

Pursuit of happiness

was passiert, wenn man rundum glücklich ist? Wenn alles, was man wollte, in Erfüllung geht?

Nun, in den meisten Fällen passiert irgendetwas schlimmes. Aber es soll auch Menschen geben, den einfach nichts schlimmes geschieht. Allem Anschein nach bin ich zu so einem Menschen geworden, denn irgendwie ist alles super. Ok, es gibt die ein oder andere Öl-/Gurken- oder EHEC-Krise, aber das stört mich im Moment eher dezent.

Meine Noten sind gut, ich hab Spaß am Leben, meine Freunde sind genial usw. So, und jetzt der typisch deutsche Gedanke: Nein, nein, Lulani. Es kann nicht die ganze Zeit so gut laufen. Bald wird irgendetwas passieren, glaub mir.

Aber, seit ich mir meine Lieblingssprüche aufgeschrieben habe, lebe ich mit folgendem Motto: DIE WAHREN LEBENSKÜNSTLER SIND BEREITS GLÜCKLICH, WENN SIE NICHT UNGLÜCKLICH SIND!!!

Ich finde das passend. Es ist nämlich wahr: Wenn man sich immer über die kleinsten Dinge freut, ist man viel öfter glücklich, die Welt ist für einen schöner, man strahlt mehr positive Energie aus und man bleibt gesünder. Noch ein Spruch: OPTIMISTEN LEBEN LÄNGER!!!

Das ist auch wahr, denn sie haben Spaß am Leben.

Hach, ich will jetzt gerade in einer Wiese oder einem Rapsfeld liegen, in einem Buch eine Geschichte schreiben, mit meiner Gitarre Musik machen und schlafen, das Leben genießen und wissen, dass es nicht darauf ankommt, was wir machen, sondern, wie wir es empfinden.

Mit diesen Worten am Sonntag: Schönes Leben, alle haben es verdient.

Lasst von euch hören!

Eure Lulani ❤

Kindheitsgedanken

Haha, früher, als ich klein war, dachte ich immer, der Mond würde mich verfolgen. Eigentlich dachte ich, alle, also auch die Sonne und die Sterne, würden mich verfolgen.

Ich fand mich immer besonders- das Kind, welches immer von Mond und Sonne begleitet wird.

Leider wurde mir später klar, dass alle den Mond und die Sonne sehen können. Aber ich mochte die Illusion gerne.

Eine andere Geschichte ist, dass ich früher gerne Bibi Blocksberg gehört habe. Ich wollte immer eine Hexe sein, also probierte ich es gleich an den Ampeln aus:

Ehene, mehne, mühn – Ampel werde grün, hex hex!

Mein Timing muss sehr gut gewesen sein, denn es klappte. Aber manchmal musste ich auch zweimal oder öfters „hexen“ bis es klappte.

Wie die Zeit es nun mal will, löste sich auch diese Kinderheitsillusion sehr bald auf. Aber hey, ich würde trotzdem gerne zaubern können, aber ohne irgendwelche Sprüche. Ich würde aber auch nicht unnötige Sachen zaubern. Vielleicht würde ich zaubern, dass alle einmal einander zuhören, damit die Kriege endlich aufhören. Oder, dass die Wüste gut bepflanzbar ist und es keine Katastrophen mehr gibt.

Was würdet ihr zaubern?

Was sind eure Kindheitsgeschichten/Illusionen?

Lasst von euch hören.

eure Lulani

In Gedenken oder Depressionen

Das war wirklich heftig! An unsere Schule brachte sich ein Mädchen um, weil sie Depressionen hatte.

Als wir das hörten, weinten wir und wussten nicht, warum sie das getan hatte.

Ich weiß es immer noch nicht genau.

Warum? WARUM??? Das Leben ist doch schön hier. Ok, man hat vielleicht Probleme, aber sie war eig. nicht unbeliebt. Sie war hübsch, schlau, cool – sie ist tot, einfach so.

Manche haben sie ne Woche vorher sehr glücklich über den Schulhof schlendern sehen. Und dann war sie weg.

Sie konnte gut zeichnen. Ihre Bilder sind toll. Sie hängen im alten Klassenzimmer. Im Sekretariat stand ein Bild von ihr mit Kerzen drumherum.

Wir durften nicht wissen, wie es geschah. Das finde ich auch gut so, denn allein der Tot von ihr ist schrecklich.

Ich fragte meine Mutter, weil ich es einfach nicht kapierte – auch weil sie so glücklich war vorher.

Sie sagte, dass depressive Menschen sterben wollen. Wenn sie also weiß, dass sie sich nächste Woche umbringen wird, dann freut sie sich dadrauf. Menschen mit (schweren) Depressionen haben sich den Tot als Ziel gesetzt.

Oh Gott, ich zittere schon wieder…. aber wenigstens ist sie jetzt glücklich.

Ihre Trauerfeier war schön: überall Kerzen, die Mensa voller Luftballons und das Stück aus: die zauberhafte Welt der Amelie, wurde gespielt.

Es ist schrecklich, aber sowas passiert öfters.

Hattet ihr schon mal solche Erlebnisse?

Wie seit ihr mit solchen Problemen zurecht gekommen?

Lasst von euch hören.

eure Lulani

Meinung geigen

Ich habe mal geträumt, ich könnte die Zeit stillstehen lassen. Dann könnte ich allen die Meinung sagen. Vielleicht würden sie auch hören, was ich sage, aber darüber bin ich mir noch nicht so sicher.

Ich habe davon geträumt, aber was würde ich ihnen sagen?

Das sie aufhören sollen zu lästern? Aber jeder lästert, es gibt nur eben welche, die es öfters tun.

Vielleicht, dass sie nicht so blöd zu anderen sein sollen, denn schon ein verächtliches „aha“ kann verletzend sein. Z.B. macht man was ganz normales und gibt seinen Kommentar ab und dann fängt der Klassenclown an zu lachen und hört dann immer verächtlicher auf. Wisst ihr, was ich meine? Zuerst fühlt man sich ganz gut, aber je beleidigender das icht“-weise, desto gekränkter wird man. Ach, und es wird noch schlimmer, wenn die ganze Klasse das mitbekommt und sich dann gegenseitig komisch angucken.

Mir passiert das zum Glück etwas seltener, aber ich kenne welche die darunter sehr leiden- und nicht nur unter dem Lachen.

Ach, wenn ich es mir recht überlege, dann wird ich nur dem ein oder anderen die Meinung geigen, denn im Moment geht es ja.

Aber was ist mit euch?

Habt ihr irgendwo Probleme? Ich hatte früher welche, also stellt Fragen.

Lasst von euch hören.

eure Lulani

After life!

Manchmal würde ich gerne woanders sein. nicht, dass die Welt hier nicht schön wäre, aber die kleinen Probleme hat sie eben doch.

Atomkraft, Klimawandel, Ozonschicht- es gibt immer Probleme. Irgendwie fühlt man sich langsam ausgelaugt. Es ist ja schön, dass die Kommunikation gut läuft, aber sentimentale Menschen belastet das.

Am liebsten wäre ich immer da wo etwas schlimmes passiert, um den Menschen dort zu helfen. Oder das Problem zu beheben- einfach etwas sagen und -zack- es ist weg.

Z.B. die Atomkatastrophe in Japan. Ich wünschte, dass alles so sicher wäre, dass nichts passieren würde.

Wenn ich dort wäre, würde ich in Angst leben. Jede Sekunde könnte ja mein Land mit Radioaktivität verseucht werden. Ich kann zwar nicht wissen wie das ist, aber ich weiß, dass die Menschen dort ungeheure Angst haben. Ich würde ihnen so gerne diese Angst nehmen. Ich würde die Radioaktivität gerne vernichten. Ich würde so gerne die Welt in Ordnung bringen.

Versteht mich nicht falsch: Ich meine nicht, dass ICH alle retten will. Nein, darum geht es mir nicht. Ich will nur, dass es keine Probleme mehr gibt, zumindest nicht große, schlimme und gefährliche.

Ich denke manchmal: In der Bibel steht, dass Gott den Garten Eden mit 2 Zwergen im Osten bewachen lässt. Warum ist das denn noch niemanden aufgefallen? Hallo? Da ist ein Paradies direkt vor ihrer Nase? Oder muss man einen bestimmten Erleuchtungsgrad haben, um Eden zu sehen?

Wenn ich tot bin will ich da nämlich hin. Es scheint so friedlich und ruhig. Naja, das mit der Nacktheit und der Schlange müssten wir dann aber nochmal klären.

hm… es muss auch nicht unbedingt Eden sein…. es gibt ein Buch, Engel&Co., wo die Version von dem Himmel sehr deutlich beschrieben wird: weißer Strand mit wunderschönen Meer (meins sollte lila sein). Ein riesiges Hochhaus, wo die Erzengel sitzen und alles Hightech. Aber: keine Abgase, keine Ressourcen die ausgebeutet werden müssten, keine Energie zum verschwenden.

Alles klappt, einfach so! Man kann auch Jobs annehmen, wie Kindergärtnerin. Und man kann auch zur Schule gehen. Aber dort kann man auch Zeitreisen machen.

Generell würde so ungefähr mein Himmel aussehen.

Wie sieht eurer aus?

Was findet ihr schlecht an dieser Welt?

Was würdet ihr ändern wollen und wie?

Lasst von euch hören.

eure Lulani

Nachtmenschen

hm… es ist 23:15 uhr und ich werde gerade erst wach.
Seit ich klein bin, schlafe ich selten, wenig oder gar nicht. Ich weiß, als Jugendlicher ist das meistens nicht so gut, aber wenn ich die Sachen, die ich lernen soll, im Kopf behalte, ist doch alles ok, oder?
Auf meine Noten hat sich das jedenfalls noch nicht ausgewirkt. Es gibt nur leider Momente, da würde ich gerne schlafen – aber es geht nicht.
Ich liege im Bett, alles ist stockdunkel, es ist kein Ton zu hören und was macht Lulani? Ich wälzte mich im Bett hin und her und kriege es einfach nicht hin.
Sonntags ist es am schlimmsten: Gerade hat man sich in den Wochenends-jetlag hineingelebt, schon muss man morgens früh raus.
Kann man das nicht so machen wie früher? Schule erst so um neun anfangen und dann nur bis 2? oder war das gar nicht so?
Naja, wir müssen mehr lernen, aber ist denn alles so übertrieben wichtig?
hm… was mach ich jetzt?
Was macht ihr, wenn ihr nicht einschlafen könnt?
Tipps und Tricks würden mir seeehr helfen.

Lasst von euch hören.

eure Lulani

What is important?

Als letztes Wochenende ein paar Freunde von mir  konfirmiert wurden, hat der Pastor gefragt, was wir auf ein Schiff mitnehmen würden. Natürlich war für Essen und Kleidung gesorgt.

Er sagte, er würde uns als erstes einen Kompass mitgeben. Denn er gibt uns nicht den Weg vor, den wir gehen sollen, sondern hilft uns den Weg zu gehen, wenn wir ihn gefunden haben. Und wenn wir unseren Weg ändern kann er uns auch dorthin führen.

Er wollte uns damit sagen, dass wir unseren Weg gehen sollen und nicht den Weg, den uns Andere vorbestimmt haben.

Als zweites wollte er uns einen Kristall mitgeben. Er sollte uns zeigen, dass wir wertvoll sind, egal was die Anderen sagen. Niemand ist so wie wir, wir sind einzigartig. Das ist gut und man sollte nie versuchen jemanden zu kopieren. Man kann sich ja ein Beispiel dran nehmen, aber im Endeffekt muss man es auf seine besondere Weise tun.

Er wollte uns mit dem Kristall die Besonderheit jeden einzelnen von uns deutlich machen.

Als dritten und letzten Gegenstand zog er einen Bilderrahmen hervor, was erstmal für Verwirrung sorgte. Er sagte, dass er sich etwas anguckt und nicht wegguckt. Er wollte uns den rahmen als Zeichen zum Hingucken und Helfen mitgeben. Wenn man etwas sieht, dann soll man nicht weggehen/gucken, sondern helfen. Noch schlimmer ist natürlich, hinzugucken und nicht zu helfen.

Der Rahmen steht für Courage jedem Einzelnen gegenüber.

Auf einmal klappte er den Rahmen ein und es entstand ein Kreuz.

Er sagte, dass man sich mit dem Kreuz nie alleine fühlen solle, denn Gott, Jesus und alle Menschen sind da. Das Kreuz war auch als Zeichen für die Konfirmanden/innen da, weil sie nun zu der großen Gemeinde der Evangelen angehören.

Ich finde es aber nicht wichtig, zu welcher Religion man gehört. Ok, ich bin Evangelin, aber ich bin frei. Jeder glaubt, an das woran er eben glaubt. Aber das Kreuz steht nicht nur für Christen oder Evangelen.

Es ist nur ein Symbol von vielen. Ich meine, es hätte auch ein anderes Symbol sein können. Die Message aber ist immer gleich:

Du bist nie allein! Es gibt immer welche die dich schätzen und lieben!!!

Ich mochte diese Predigt.

Aber was ist mit euch?

Welche 3 Gegenstände würdet ihr mitnehmen?? (Essen und Kleidung zählen nicht xD)

Was hat für euch eine tiefgehende Bedeutung?

Was sind eure Lieblings-„Gedanken“?

Lasst von euch hören.

eure Lulani

Pocketful of sunshine

Kennt ihr diesen Song??

(wenn es nicht geklappt hat dann guckt bei http://www.youtube.com/watch?v=ulR09FlOr6o
oder einfach pocketful of sunshine von Natasha Bedingfield)

Heute ist bei uns Sonne! 20°C! Ein Traum!! Leider wird es morgen regnen. 😦 Wenn Sonne ist, mag ich gerne Rausgehen. Naja, eig. erst wenn man mich dazu bringt, aber dann will ich gar nicht mehr reinkommen!
Ich fahre gern Fahrrad, weil Laufen und normales Gehen bei mir auf die Dauer wehtut, wegen eines beidseitigen Knieproblems.
Wenn ich zu faul bin irgendetwas zu machen (was oft genug vorkommt), gehe ich raus mit meinem Laptop und schreibe.
Leider fällt mir nicht immer so auf die schnelle etwas ein, worüber ich Schreiben könnte, dazu aber irgendwann mehr!
Jedenfalls gibt es viele Dinge, die ich gerne machen würde, bei einer Woche Sonnenschein, bei mir zu Hause, ohne Schule:

  1. Fahrrad fahren
  2. Schwimmen
  3. Chillen (draußen)
  4. Musik hören
  5. Fotos machen
  6. Lieder schreiben (Texte)
  7. Zeichnen
  8. Tagebuch schreiben (Blog)

Und was ich schon immer mal machen wollte: auf einer schönen, grünen Lichtung liegen. Der Himmel ist so blau wie das Meer in der Karibik. Ein paar Vögel zwitschern. Ich würde mir ein kleines Zelt aus Stöcken bauen, so wie das Mädchen aus der zusammener-Toffifee-werbung. Ich würde entweder, schlafen, schreiben, denken und vielleicht würden später ein paar Freunde zum Lagerfeuer mit Marshmallows (!!!!) kommen. oh, und Stockbrot wäre auch toll. Ein gutes Buch, mein Ipod, mein Laptop (zum Schreiben), mein Kaligraphie-Buch und meine neuen Mal- und Schreibutensielien dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Ja, das wäre toll. Wenn das irgendwann mal passiert, ist mein Leben perfekt! xD

Was würde euer Leben „perfekt“ machen?

Habt ihr eine Idee, was ich an diesem schönen Tag und generell an schönen Tagen tun kann??

Was tut ihr?

Was ist euch wichtig?

Lasst von euch hören.

eure Lulani

The Bridge

Da will ich jetzt gerne sein! :)

Seht ihr die Brücke?

Ich finde diese Brücke toll. Generell habe ich schon oft von Orten geträumt, wo ich gern mal wäre. Da wäre z. B. ein riiiiiiiesiger Baum zum raufklettern, in einem Wald sitzen bei Nebel oder eben genau an so einer einsamen Brücke zu stehen.

Das klingt irgendwie einsam, aber Ruhe ist für mich sehr wichtig. Orte wo man allein mit seinen Gedanken ist, sind für mich wirklich wunderbar. Aber es ist nicht so, dass ich da immer allein sein möchte, aber einmal die Woche wäre ganz schön, nicht?

Leider habe ich so einen Ort noch nicht gefunden, aber ich suche weiter.

Habt ihr einen Lieblingsplatz? Es kann eine Fensterbank, ein Baum, eine Brücke, ein altes Haus oder eine Lichtung sein. Der Ort sollte euch aber etwas bedeuten. Verbindet euch etwas mit diesem Ort? und wo ist er? Habt ihr ein paar Tipps, wie man den perfekten Ort findet??

Ich freue mich, wenn ihr schreibt

Lasst von euch hören.

eure Lulani

Musik

Was versteht ihr unter Musik??

Ist Musik eine schöne Melodie, ein angesagter Song, selbstgemachte Musik oder nur ein Oberbegriff für alles, was klingt?

Ich finde Musik ist eine Geschichte, ein Erlebnis! Sie will uns soviel sagen, weil die Worte dafür nicht gerecht werden. Jaja, ich weiß auch, dass Songs Texte haben, aber Musik beeinflusst uns auch auf einer unbewussten „Wellenlänge“.

Z.B. nimmst du einen Text anders war, wenn du dabei einen fröhlichen Song hörst, als wenn du einen traurigen hörst. Und die Message des Songs kommt auch sehr auf die Melodie an. Nehmen wir zum Beispiel das Lied „Fuck You“ von Cee-lo green. Das Problem, das er hat nimmt man als „nicht so schlimm“ wahr, weil die Melodie so fröhlich ist. Man wird glücklich, obwohl es um jemanden geht, der von seiner Freundin verlassen wird, nur, weil er nicht so reich war. (Soll ich irgendwann mal über Vorurteile schreiben? Was meint ihr?)

Das Thema des Songs ist traurig und wird lustig dargestellt. Musik beeinflusst und das ist so wundervoll.

Wenn wir traurig sind, können wir uns sogar trauriger machen, indem wir traurige (moll) Songs hören. Wir können uns aber auch glücklich machen, z. B. wenn wir ein witziges Erlebnis mit einem Song verbinden. Ich z.B. muss immer beim Musikvideo von Nickelback-Never gonna be alone weinen, weil mich so etwas berührt ( Peinlich, ich weiß, aber nun mal wahr).

Was sind eure Erlebnisse mit Musik? Gibt es Ereignisse, die mit Musik zu tun haben?

Musik macht Ohrwürmer. Musik hilft. Musik berührt. Musik verbindet. Musik ist das beste, das es gibt.

oder? Was meint ihr? Ist euch Musik auch so wichtig? oder wäre ein Leben ohne Musik auch ok?

Lasst von euch hören.

Eure Lulani