Abrutschen

Zittern, Angst, Nervosität, Entzugserscheinungen – das sind Dinge, die man nie gerne hat. Aber wenn man abhängig ist – sei es von Zigaretten, Alkohol, Gras, Menschen – sind diese Dinge unvermeidlich. Jaja, ich weiß, dass ihr das schon oft gehört habt und so weiter bla bla bla….

Ich will sowas nicht, deswegen hab ich die ‚ich bin nur cool wenn ich rauche‘ – Zeit ja auch nicht mitgemacht. Aber ich bin letztens zu einer erschreckenden Vermutung gekommen: Ich glaube, dass wenn ich eine Zigarette in die Hand bekommen würde, ich sofort abhängig werden würde… also so wirklich heftig!
Nicht, weil ich mich nicht durchsetzten kann – das kann ich in zwischen ganz gut. Sondern, weil ich alles sehr doll mache… also z.B. HA oder Events… es wird immer gut, aber die Arbeit war auch sehr viel…. ach ich weiß nicht. Ich weiß aber, dass ich abhängig werden würde, weil ich aus eigener Erfahrung schnell von anderen Dingen abhängig werde.

So, da ich das weiß, sollte ich wohl nicht damit anfangen, denkt ihr jetzt. Stimmt.. aber ich hab Angst, dass es mir irgendwann so schlecht gehen wird, dass ich dann zur Zigarette greife…und dann ist alles vorbei.
Hintergrund der Sache: Bei mir wird alles kontinuierlich stressiger, schwieriger, unlösbar. Ich bin viel öfter frustriert, obwohl ich eigentlich ein eingefleischter Optimist bin. Außerdem finde ich inzwischen den Rauch nicht so schlimm wie andere Nicht-Raucher…

Ich weiß nicht… Ich hab Angst…

hattet ihr auch schon mal Angst abzurutschen? :O

Lasst von euch hören!

Eure Lulani

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Jubiläum :'(

ein Jahr ist’s nun schon her. Kommt mir viel kürzer vor. Ich dachte eigentlich, dass heute Buß- und Bettag sei, anscheinend ja nicht. Letztes Jahr war es das auf jeden fall.
Ein Jahr… Es ist viel geschehen, viel hat sich zum positiven gewendet. Trotzdem verfolgt es einen manchmal – die Angst, der Hass, die Liebe.
Ich kann nicht sagen, ob es damals Liebe war, Schock würde es wohl besser treffen. Der Drang ihm gegenüber cool zu sein, perfekt, liebenswert, ist aber seitdem größer geworden. Man will gesehen werden, aber nicht berührt.
Hassliebe trifft es am ehesten.
Ich liebe und hasse ihn zugleich.
Ein Jahr ist’s nun her seit wir miteinander gesprochen haben. Na klar, dumme Sprüche kommen immer, aber trotzdem.

Haben wir wirklich je miteinander gesprochen? Ich weiß nicht, ob ich ihn wirklich geliebt habe, ich glaube, ich bin seit dem „Vorfall“ einfach nur abhängig von ihm.
Ich will das aber nicht sein, ich mag ihn nicht und werde ihn nicht mögen.
Wieso ist es mir dann so wichtig was er von mir denkt?
Ich fühle mich wie eine Marionette, die, seit ihr das erstemal mit aller Gewalt Seile angehängt wurden, trotzdem nicht vom Puppenspieler los kommt.

Wie werde ich das los?
Happy Jubiläum!

Lasst von euch hören!
eure (deprimierte) Lulani