Übertragung

Wenn ein Mensch Probleme hat, denken die meisten doch, dass das einem nicht passieren könnte, oder? Aber wenn man genauer nachdenkt, bemerkt man (oder ich), dass das gar nicht stimmt. Ne Freundin von mir hat masive Probleme… auf die sie gewissermaßen psychosomatisch reagiert! Ich weiß, dass ich selbst nie solche Probleme haben werde, vor allem, weil ich in letzter Zeit extremst glücklich bin, aber über die Reaktion, die bei ihr psycosomatisch bedingt ist, habe ich auch mal nachgedacht…. und ausprobiert. Es klappt nicht und ich weiß nicht ob ich darüber traurig oder doch froh sein soll.

Ich bin relativ zufrieden mit mir selbst, aber typisches Mädchenproblem: irgendwas stimmt immer nicht.

Jetzt versuch ich das meiner Freundin beizubringen und bemerke dabei, dass ich selber so bin. Und ich hab Angst meiner Freundin nicht helfen zu können. Selbst wenn ich tolle Reden halte (nicht Stand(-)pauken) und sie unterstütze… was bringt das wenn es doch nicht hilft, sie erst dann anfängt mich zu belügen, weil sie mich nicht enttäuschen will?
Und am schlimmsten: was ist wenn mir das auch passiert… und zwar nicht psychosomatisch bedingt sondern aus anderen Gründen?

Oh man, wie geht ihr mit Problemen anderer um? Hattet ihr auch mal Angst, das Problem der Freundin/Freund zu übernehmen, während ihr es eigentlich beheben wolltet?

Lasst von euch hören!

Eure Lulani

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4 Gedanken zu „Übertragung

  1. Ok, vielleicht irritiert sich die frage, oder sie irritiert mich, aber wie hast du das ausprobiert??

    Vielleicht sollte man sich nicht so sehr in Probleme anderer reinsteiger, damit es einem selbst gut geht. Ich weiß, man sollte eher an andere denken, was ich auch oft tue, aber man sollte sich selbst nicht damit schaden.

    Auch wenn dahinter eine nette Absicht steckt, glaube ich nicht, dass man die Probleme seiner Mitmenschen beheben kann. Denn wir empfinden die Probleme nicht wie sie und verstehen sie nicht immer. Beheben kann nur die Person selbst oder die das Problem verursacht hat.

    Ich beneide Leute, die selbstlos sind, mache mir jedoch sorgen, dass sie nicht merken, wie es ihnen bei ihrem „Einmischen“ geht, denn jeder hat seine eigene Reaktion auf bestimmte Dinge. So kann ich z.B. nicht gut trösten, da mir nur jemand gezeigt hat wie das richtig gehen soll, doch dafür kann ich andere zu lachen bringen. Ich kann also niemanden richtig trösten, wen. Er mir von seinen Problemen berichtet, aber sie ins lächerliche ziehen, ist doch schon mal was.

    Also man sollte nicht zu selbstlos sein und an den Problemen anderer zerbrechen, anstatt an seinen eigenen. Wäre Auch irgendwie eingenartig. Es gibt da eine hauchdünne, fast nicht sichtbare Grenze, die viele gerne übersehen. Trotzdem sollte man auch nicht nichts tun.

    • Nellwitz, du sprichst mir aus der Seele. Und auch wenn ich weiß, dass ich mich nicht hineinsteigern soll, so tu ich es trotzdem. In gewisser Hinsicht habe ich schon gelernt mich selber zu schützen, aber je älter ich werde, desto schwieriger wird´s. Die Menschen werden immer komischer, haben komischer Probleme. Es ist nicht immer leicht damit umzugehen. Und ich weiß manchmal nicht, was ich tun soll.
      Seit Neustem werde ich des Öfteren kritisiert, ich würde zu viel bemuttern. Das ist lustig, da ich mich gerade von Vielen fernhalte.
      Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie du anderen hilfst. Deine Methode ist bestimmt wundervoll und genauso wichtig wie Zuhören.

      Nur wo ist die Grenze? Wann weiß ich, dass ich aufhören soll?
      Lass von dir hören.
      Deine Lulani

so und da du jetzt fertig bist, könntest du das ganze auch kommentieren, nicht? :D bitte dankeschön :D

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